Quill - Ein Freund fürs Leben

Quill - ein Freund fürs Leben erzählt die Geschichte eines Labrador Retriever, der in Japan zum Blindenführhund ausgebildet wird.

Ein Blindenhund sorgt dafür, dass Menschen, die nicht richtig sehen können, sicher an ihr Ziel gelangen. Ein kleiner Labrador Welpe, später Quill genannt, soll ein solcher Blindenführhund werden. Erzählt wird seine Geschichte, von den ersten tapsigen Schritten in seiner ersten Familie, bis zu seinem Ende.

Quill – Ein Freund fürs Leben ist eine Herz ergreifende Story, die von Liebe, Freundschaft und Hilfsbereitschaft erzählt und den wahren Sinn des Lebens vor Augen führt.

Quill - ein Freund fürs Leben - Geschichte

Quill ist ein weißer Labrador Retriever, der in Tokio geboren wird. Quill ist von Anfang an etwas besonderes, denn er hat einen für einen Labrador untypischen Fleck an der Seite. Der Fleck sieht aus wie ein Kreuz oder eine Feder.

Die ersten Minuten von Quill - Ein Freund fürs Leben sind natürlich eher rührselig schön, schließlich werden kleine Labrador Welpen gezeigt. Einer Herziger als der Andere. Insgesamt fünf Welpen sind es und ihre Besitzerin hat ein großes Ziel für die Kleinen.

Die Besitzerin will ihre Welpen zu Blindenhunden ausbilden lassen, erhält aber eine Absage, der Stammbaum der Kleinen sei zu normal. Sie lässt aber nicht locker und so nimmt der Professor schließlich doch einen Welpen zur Ausbildung bei sich auf. Und das ist natürlich Quill, der den Test des Professors besteht und nicht einfach losgelaufen ist. Und so wird Quill in eine Hundetransportbox gesteckt und auf die Reise geschickt. Die Hundetransportbox kommt natürlich gut an und so beginnt 45 Tage nach seiner Geburt Quills Ausbildung zum Blindenhund. Ein Jahr bleibt er bei seine ersten Ausbildungs-Pflegefamilie, dann kommt der Tag der nächsten Trennung.

Quills Ausbildung zum Blindenführhund

Die Ausbildung ist sehr vielfältig. Dabei erhält Quill die Grundausbildung bei einer Pflegefamilie. Die gibt ihm auch seinen Namen Quill, was so viel bedeutet wie große starke Feder bzw. Schwungfeder. Und das Zeichen im Fell erinnert seine neuen Pflegeeltern an einen Vogel. Und er lernt die Welt kennen. Und wird größer und größer. Und muss dann mit einem Jahr seine erste Ausbildungs-Familie verlassen und zieht in das Blindenhund-Trainingszentrum um. Hier ist er einer von vielen Labradoren, die zum Blindenführhund ausgebildet werden.

Quill fremdelt in der neuen Umgebung etwas. Insgesamt ist es ganz interessant zu sehen, wie die Hunde zu Blindenhunden ausgebildet werden. Und dank seiner Fellbesonderheit erkennt man quill unter all den Labradoren und Golden Retrievern immer gleich wieder.

Quills neues Herrchen

Schon während der Ausbildung lernt Quill sein baldiges neues Herrchen, den Journalisten Mitsuru Watanabe, kennen. Der mag keine Hunde. Er ließe sich nicht von einen Hund durch die Gegend ziehen, da bliebe er lieber zu Hause und würde schlafen. So seine Begründung, die er Satoru Tawada, Quills Trainer gibt. Herr Watanabe ist nicht von Geburt an blind, er hat in kürzester Zeit an den Gebrauch des Blindenstocks gewöhnt.

In Quills Ausbilder, dem Direktor der Blindenführhunde-Schule, reift bald der Plan, der grantige Herr soll sich von Quill führen lassen. Für den grantigen Blinden ist quill aber erst einmal nur ein Hund, ein Hilfsmittel und kein Partner. Und so kann einen Quill am Anfang bei seinem neuen Herrchen doch erst einmal nur Leid tun. Während seine Kollegen von ihren Blinden mit Begeisterung in Empfang genommen werden, hat es Quill nicht wirklich leicht. Und so fällt Quill auch prompt mit seinem neuen Herrrchen durch die Abschlussprüfung, weil sie einfach kein harmonisch, gut zusammen arbeitendes Gespann sind. Immerhin kommt es dann endlich zu einer ersten vorsichtigen Annäherung zwischen den beiden. Und nach dem Quill sogar beim Bier kaufen den richtigen Tipp (oder einfach zur richtigen Zeit niesen muss) gibt, ist das Eis zwischen den beiden wohl gebrochen. Man lernt dabei auch gleich, dass in Japan Alkohol wohl auch mit Blindenschrift gekennzeichnet ist.

Ganz eitel Sonnenschein ist die Beziehung zwischen den beiden aber noch nicht und so läuft Quill schließlich auch noch einmal weg. Achja, Herrchen hat außerdem noch zwei Kinder und gerade der Junge hat dann einen Narren an Quill gefressen und spielt mit ihm. Sogar Frau Watanabe freundet sich zunehmend mit dem Hund an.

Quill und Herr Watanabe werden unzertrennlich

Und Quill und sein Herrchen lernen sich immer besser kennen und sie wachsen zu einem unzertrennlichen und gut eingespielten Team zusammen.

Das Drama Quill und die Abschiede

Nach einer guten Stunde Film wird es bei Quill - ein Freund fürs Leben dramatisch. Quills Herrchen wird krank, er hat Diabetes. Der Hund wacht sogar im Krankenhaus bei der Blutwäsche an seiner Seite. Aber dann muss Quill zurück in das Zentrum für Blindenhunde, da es seinem Herrchen immer schlechter geht. Quill muss in der Zeit als Vorführhund für das Zentrum in Schulen etc. arbeiten. Drei Jahre lang ist sein Herrchen abwechselnd im Krankenhaus und bei seiner Familie während Quill im Ausbildungszentrum wartet. Nach drei Jahren kommt sein Herrchen noch einmal zu Quill, um sich von ihm zu verabschieden. Quill darf dann sogar auf die Beerdigung. Das war quills dritter Abschied. Sieben Jahre bleibt er dann noch Blindenhund bis er elf Jahre ist und gibt es für ihn ein Widersehen, er kehrt zu seiner Ausbildungsfamilie zurück und dort darf er seinen Ruhestand als Hund genießen. Aber er wird älter und älter und so kommt es zum letzten Abschied. Beim Spielen fällt Quill und bricht sich mehrere Knochen, er erholt sich nicht mehr, aber seine Familie wacht an seiner Seite.

Die Hunde im Film Quill

Für den Film wurden gleich mehrere Labradore Retriever eingesetzt. So wird der Welpe Quill von einem Labrador namens Chibichibiku dargestellt, der drei Monate alte quill von einem Labi namens Beat. Überwiegend ist dann aber Rafie zu sehen. Erst der alte Quill wird dann von Yuma.

Fellfarbe Labrador

Quill ist ein heller bzw. goldener Labrador Retriever. Normalerweise haben Labradore nur eine von drei möglichen Fellfarben: Gelb (oder auch weiß bzw. golden), schwarz oder braun. Das Kreuz auf dem Fell von Quill ist das Ergebnis eines Genfehlers. Mehr über die somatische Mutation bei Labrador Fellfarben.

Quill ist Englisch bedeutet übrigens große starke Feder, Schwungfeder oder Federchen.
Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und nach dem Buch: The Life of Quill, the Seeing-Eye Dog von Ryohei Akimoto und Kengo Ishiguro.

Dieser Film gehört zu den traurigen Hundefilmen

Wie traurig ist dieser Hundefilme? Auf unserer Skala bekommt Quill - Ein Freund fürs Leben 7 von 10 Taschentüchern. Traurige Hundefilme